Salatdressing auf Vorrat

Früher haperte es bei mir in Sachen Salat-Essen oft daran, dass ich keine Lust hatte, ein Dressing anzurühren. Dauerte zu lange, war zu umständlich, schmeckte oft zu sehr nach Essig. Und wenn ich dann nach ewigem Herumprobieren eine gute Zusammenstellung gefunden hatte, hatte ich sie mir natürlich nicht gemerkt und es beim nächsten Mal nicht mehr genau so hinbekommen.

Auch die Industrie hat darauf natürlich eine Antwort gefunden und so kann man fertiges Dressing und nunmehr seit Längerem auch schon fertig geschnippelten Salat in Plastiktüten kaufen. Dass das alles andere als gesund sein kann, hat sich mittlerweile zum Glück schon herumgesprochen. Mehrere Tests wiesen Schadstoffe, schädliche Keime und Bakterien in den Fertigsalaten nach. Hinzu kommt der absolut unnötige Plastikmüll.

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Apfelessig selbstgemacht

Der erste Essig aus den Äpfeln aus unserem Garten ist so gut wie fertig und ich bin begeistert! Nur aus Wasser, Äpfeln und etwas Zucker habe ich quasi umsonst rund 2,5 Liter feinen natürlichen Essig hergestellt und es hat wirklich kaum Arbeit gemacht. Das Einzige, was ihr braucht, ist ein wenig Geduld.

Natürlich kostet der Essig im Supermarkt auch nicht die Welt, aber das Selbermachen macht einfach Spaß und ihr wisst genau, was drin ist. Mit Äpfeln aus dem eigenen Garten ist der Essig daher in Sachen Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität unschlagbar.

Apfelessig ist obendrein sehr gesund, da er sämtliche Vitamine und Nährstoffe aus den Äpfeln enthält. Drei Esslöffel davon in einem Glas warmen Wasser helfen als Hausmittel bei Halsschmerzen, er kann außerdem dabei helfen, den Blutzucker zu senken und nicht zuletzt ist er ein absolutes Wundermittel für Haut und Haare. Zudem enthält er nur rund 0,4 g Zucker auf 100 ml (zum Vergleich Balsamico-Essig: 15 g auf 100 ml!).

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Bienenwachstuch

Die erste Erkältungswelle hat unser kleiner Mann leider schon gleich mitgenommen und lange mit festsitzendem Husten zu tun gehabt. Wenn ärztlich abgeklärt ist, dass es nichts Gravierendes ist, kann man die Heilung gut mit Hausmitteln unterstützen.

Bei Husten nehmen wir für ihn gerne den Thymian-Myrte-Balsam von Ingeborg Stadelmann (gibt es in vielen Apotheken). Bald möchte ich aber auch selbst mal Hustenbalsam herstellen. Um die Wirkung vom Hustenbalsam zu verstärken, eignet sich ein Bienenwachstuch prima. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei Brustwickeln. Durch die Wärme zieht der Balsam besser ein.

Nun finden Kleinkinder das eingewickelt werden aber oft nicht besonders toll und wehren sich dagegen oder halten einfach nicht lange genug still. Daher ist das Bienenwachstuch eine super Alternative. Das gibt es im Drogeriemarkt teuer zu kaufen, man kann es aber auch sehr leicht selbst herstellen.

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Zwiebelsaft bei Halsschmerzen

Der Zwiebelsaft ist mein absolutes Lieblingshausmittel. Der Geschmack ist zwar sehr speziell, um nicht zu sagen, bääh, aber wenn´s hilft 😉 Und das tut es wirklich!

Ich hatte jahrelang mit immer wiederkehrenden Halsentzündungen und -schmerzen zu kämpfen, bis letztendlich meine Mandeln raus kamen. Ich habe in dieser Zeit alles durch probiert, aber nichts half so gut wie der Zwiebelsaft. Das war auch für mich der Anlass, öfter mal auf altbewährte Hausmittel zurück zu greifen statt auf Medikamente.

Das Geheimnis ist wohl die in der Zwiebel enthaltene Mischung aus Antioxidantien, Schwefelverbindungen und Flavonoiden, die entzündungshemmend, antibakteriell und schmerzlindernd wirkt.

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Kürbis-Muffins

Halloween steht vor der Tür. Die irisch-amerikanischen Traditionen haben bei uns ja schon lange Einzug gehalten und so wird fleißig geschnitzt, gefeiert und auf der Suche nach Süßem von Haus zu Haus gezogen. Warum auch nicht? Es macht vor allem den Kindern riesen Spaß und die Kürbisse haben gerade auch bei uns Saison.

Regional zu kaufen geht hier auch ganz einfach, da die Kürbisse von den Landwirten oft an Selbstbedienungsständen verkauft werden. Diese sind meist an gut frequentierten, erreichbaren Stellen aufgebaut und quasi rund um die Uhr geöffnet. Im Supermarkt zahlt ihr da eigentlich meistens drauf, der will ja auch etwas daran verdienen.

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Gemüsebrühe (instant)

Der Herbst ist da und es ist Erntezeit für viele Gemüsesorten. Eine Gemüsebrühe aus frischem Gemüse ist natürlich am besten. Sie ist für kalte Tage eine leckere und gesunde Stärkung und oft Grundlage verschiedener Gerichte. Aber es macht auch ein bisschen Arbeit, das Gemüse jedesmal frisch zu kochen, weshalb man ja doch gerne mal auf eine Instantbrühe zurückgreift.

Habt ihr euch allerdings mal genau angeschaut, was in den gekauften Brühen wirklich drin steckt? Meistens so durchschnittlich 8-12 % Gemüse (!), Salz und Gewürze. Ansonsten findet man aber auch jede Menge Geschmacksverstärker und Aromen, versteckter Zucker (Maisglukosesirup) oder chemisch modifizierte Stärke (Maltodextrin). Übrigens enthält auch das so natürlich anmutende und oft vorkommende „Hefeextrakt“ Glutamat.

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Schlehengelee

Ebenso wie Hagebutten sind auch die Schlehen – auch Schlehdorn, Heckendorn oder Schwarzdorn genannt – jetzt nach den ersten Nachtfrösten erntereif. Ihr findet sie oft an Böschungen und Wegesrändern.

Da durch den Frost ein Teil der enthaltenen Gerbstoffe abgebaut wird, schmecken sie danach süßer. Sollten sie euch noch zu sauer sein, könnt ihr auch hier nachhelfen, indem ihr sie ein, zwei Nächte im Gefrierschrank einfriert. Auch wenn ihr nach dem Pflücken nicht direkt dazu kommt, sie zu verarbeiten, bietet sich das gut an.

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Hagebuttenmark

Wie beim Rezept für den Hagebutten-Tee bereits angekündigt, möchte ich euch heute noch ein weiteres Rezept, nämlich das für Hagebuttenmark oder Hagebuttenmarmelade, in Franken auch Hiffenmark genannt, vorstellen.

Hagebutten sind ja wahre Vitamin C-Bomben. Sie enthalten roh 1250 mg pro 100 g. Im Vergleich dazu eine Zitrone: sie enthält 50 mg Vitamin C pro 100 g. Am besten stärkt ihr daher euer Immunsystem mit einer rohen (entkernten) Hagebutte am Tag.

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Kastanien-Waschmittel

Endlich habe ich es geschafft, ein paar Kastanien zu sammeln. Bei uns in der direkten (Spaziergangs-)Umgebung gibt es leider keine Kastanienbäume, aber auf einer Wanderung in der fränkischen Schweiz haben wir einen Baum entdeckt und ich konnte immerhin ein paar einheimsen. Gerade wenn man nur an einem Baum sammelt, sollte man aber immer darauf achten, noch genug für die Tierwelt übrig zu lassen.

Man kann damit nicht nur schöne herbstliche Deko arrangieren oder basteln. Die kleinen braunen Handschmeichler lassen sich auch wunderbar im Haushalt einsetzen, zum Beispiel als natürliches Waschmittel oder im Kosmetikbereich (dazu später mehr 😉 ).

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Hagebutten-Tee

Die Temperaturen sind gefallen und es geht in Richtung der ersten Nachtfröste. Das ist die perfekte Erntezeit für Hagebutten! Wenn sie bereits einen Nachtfrost hinter sich haben, schmecken sie süßer, ihr könnt sie aber auch genauso gut schon vorher ernten und entweder ein bisschen nachhelfen und sie über Nacht einfrieren oder ihr verarbeitet sie so. Je nachdem, was ihr daraus machen wollt (ein paar Rezepte werde ich euch hier noch vorstellen).

Roh essen geht zwar auch, schmeckt den meisten aber nicht so gut. Sie sind eher sauer. Vielleicht kennt ihr noch aus Kindertagen die Eigenschaft der Kerne als Juckpulver. Also ein bisschen aufpassen beim verarbeiten, sonst juckt´s  😉

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